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Aktuelles Programm

MozartWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Pariser Sinfonie (Sinfonie Nr. 31, KV 297, 1778)
 
„Die Pariser mögen es gern laut!“ schrieb Vater Leopold an seinen Sohn nach Paris. Und Wolfgang beherzigt den Ratschlag und lässt in seiner D-Dur Symphonie das gesamte Pariser Instrumentarium mit Trompeten, Pauken und den in Salzburg noch unbekannten Klarinetten erschallen.
Schon der unisono Anfang der Symphonie fand beim Publikum Gefallen. Auch sonst rief der erste Satz „ein grosses Applaudissement“ hervor. Beim letzten Satz kannte die Begeisterung keine Grenzen, als Mozart die Pariser mit dem leisen Beginn der beiden Violinen überraschte, worauf das Tutti forte einsetzt. Ein Menuett war in Paris nicht erwünscht und auch der cantable Mittelsatz musste wegen zu vieler „Modulationen“ umgeschrieben werden. Er hat sich aber erhalten und erfreut uns heute in seiner natürlichen Frische.
 
 
Britten FortepancBenjamin Britten (1913-1976)
Simple Symphony (1934)
 
Schon ab dem Alter von 9 Jahren hat Britten Klavierstücke komponiert, von denen er einige später als „Simple Symphony“ für Streichorchester zusammenstellte. So entstand ein unterhaltsames Werk mit einer ungestümen (boisterous) Bourée, einem spielerischen (playful) Pizzicato, einer sentimentalen Sarabande und einem ausgelassenen (frolicsome) Finale.
 
 
SchubertFranz Schubert (1797-1828)
Sinfonie Nr. 6, D-Dur D589  (1818)

Wie in seinen bisherigen Sinfonien folgte Franz Schubert in seiner Sechsten zunächst klassischen Vorbildern (langsame Einleitung nach Haydn, das Scherzo bezieht sich auf Beethovens 1. Symphonie).

Doch im Finale, das erst ganz harmlos mit einem lockeren Thema in den ersten Violinen beginnt, macht sich italienischer Einfluss bemerkbar. Rossini hatte gerade ganz Wien in einen Begeisterungstaumel versetzt. Schubert empfand zwar Rossinis Musik etwas seicht und oberflächlich, aber er erkannte das Genie und bewunderte die Leichtigkeit seines Stils. Dadurch angeregt, lässt er die Violinen rasant in Sechzehntelläufen dahinstürmen und die Bläser in punktierten Terzenketten auf- und abwärts hüpfen.

Die Sinfonie wurde gleich nach Fertigstellung durch ein Liebhaberorchester gespielt, in welchem Vater Schubert am Cello, die Brüder als Geiger und Franz als Bratscher mitwirkten.

 
 

Leitung: Andreas Pascal Heinzmann

Heinzmann